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Wiesen

Besonders pflegeleicht sind Naturgärten, die nur aus frei wachsenden Hecken und aus Wiesen bestehen. Eingewachsen sind sie für Menschen und Tiere ein wahres Paradies. Die Sträucher können sich frei entfalten und die Wiesen werden nur 1 - 2 Mal gemäht (Heu abtransportieren). Und jedes Jahr wird die Zahl der Insekten, Vögel und Säuger größer, die den Garten nutzen. Wenn es dann um einen herum summt und surrt, Wickenschoten knackend aufspringen, die Blumen duften und die Kinder jeden Tag neue Tierarten entdecken, dann ist das für mich Sommer.

Wir alle wünschen uns wohl diese artenreichen Wiesen aus Süddeutschland. Dazu müssten wir allerdings z.B. in eine 30 cm dicke Schicht Kalkschotter mit steriler Kompostauflage säen. Das Artenspektrum einer typischen norddeutschen Wiese ist ein anderes. Da gibt es, je nachdem, ob der Standort feucht oder trocken, sandiger oder lehmiger ist: weiß-rosa Wiesenschaumkraut, rosa Kuckuckslichtnelken-Tupfer, blassviolette Wiesen-Witwenblume, pinke Heidenelke, dunkelbraunen Großen Wiesenknopf, goldenes Pfeifengras. Oder auch Frühblüher wie Schachbrettblume oder Küchenschelle.

Wichtig ist vor allem, dass der Untergrund vor der Aussaat frei von Wurzelunkräutern ist und das Saatgut richtig zusammengestellt wurde. Also keinen Mutterboden anfahren lassen, denn damit kommt z.B. Queck, Giersch oder Ackerschachtelhalm in den Garten.


 
 
Julia Wehner - Naturgärten | Kontakt | Impressum